RSV EINTRACHT 1949 – FSV ZWICKAU 1:2 (0:0) [6. SPIELTAG]

August 26, 2026

Unser FSV Zwickau hat sein Auswärtsspiel bei Aufsteiger RSV Eintracht 1949 mit 2:1 gewonnen. Alle Tore fielen in der Schlussviertelstunde. Die Führung von Martens konnte der RSV ausgleichen, doch am Ende jubelte nach einem Treffer von Seidel der FSV.

Für unseren FSV stand heute erstmals ein Duell mit dem RSV Eintracht 1949 Stahnsdorf auf dem Programm. Das Spiel fand aber nicht in Brandenburg, sondern im Berliner Preussenstadion statt. Rico Schmitt vertraute dabei der siegreichen Elf vom Spiel gegen Luckenwalde. Gleich zu Beginn der Partie hatte Zwickau eine gute Möglichkeit. Haubner schickte Besong, dessen etwas zu zentraler Abschluss von Güldner pariert werden konnte (3.). Ein paar Minuten später erneut Haubner auf Besong, doch dieses Mal versprang der Ball (12.). Zwickau spielte aus einer tief stehenden Abwehr heraus und ließ nur wenig zu. Kim versuchte es aus der Distanz, Hiemann war zur Stelle (20.). Wenig später war ein Zwickauer Abwehrbein Endstation für Kasola (23.). Wenn der FSV einmal gefährlich wurde, dann meist durch Besong. Etwas überraschend für die gegnerische Abwehr kam Besong zum Kopfball, setzte das Leder aber knapp über das Tor (37.). Nun war Zwickau am Drücker. Breitenbücher schoss in die Arme des Torwarts (38.) und Besong köpfte nach einem Freistoß von Haubner knapp links vorbei (39.). Die Gastgeber kamen noch einmal durch den aufgerückten Hasenberg nach vorne, doch sein Abschluss ging am Tor vorbei (40.). Daher ging es torlos in die Kabinen.

Halbzeit zwei begann mit einer sehr guten Chance für Stahnsdorf. Den Schuss von Chornenkyi konnte Hiemann allerdings entschärfen (46.). Danach spielte nur noch der FSV. Breitenbücher mit einem Abschluss über das Tor (48.) und Harant mit einem Kopfball (59.), es fehlte noch das Glück im Abschluss. Rico Schmitt wechselte in der Offensive und bewies damit ein gutes Händchen. Dobruna legte mit der Hacke auf Martens und der ließ sich die Chance nicht nehmen und traf beherzt zum 0:1 (75.). Die bis dahin sehr defensiv agierenden Stahnsdorfer kamen dann aber doch noch zum Ausgleich. Nathaniel Kukanda brachte den Ball nach innen und erwischte Hiemann auf dem falschen Fuß. Hiemann konnte nicht mehr klären und auf einmal stand es 1:1 (82.). Dem FSV gelang aber doch noch der Siegtreffer. Sezer wurde von Hasenberg gelegt. Den Freistoß brachte Martens nach innen, der RSV Eintracht konnte nicht klären und Fynn Seidel kam zum Abschluss. Der Ball wurde noch abgefälscht und landete zum 1:2 im Netz (86.). Danach brannte nichts mehr an. Zwickau hätte durch einen Schuss von Albert und einen Kopfball von Ziemer sogar noch erhöhen können, doch es blieb beim knappen 2:1 Auswärtssieg. Am Samstag geht es zu Hause gegen Babelsberg weiter. Anstoß in der GGZ Arena ist 16:00 Uhr.

RSV Eintracht 1949: Güldner – Herrmann, Kim, Hasenberg, Kukanda N. – Chornenkyi (83. Göth), Smailovic – Uwakhonye (46. Kukanda E.), Kasola (69. Boulehris), Pohlenz (69. Fron) – Baraze Adam (83. Schmidthauser)

FSV Zwickau: Hiemann – Moritz, Ziemer, Fobassam, Sengersdorf – Startsev – Haubner (80. Seidel), Hannemann (64. Martens) – Breitenbücher (64. Dobruna), Harant (64. Sezer) , Besong (88. Albert)

Tore: 0:1 Martens (75.), 1:1 Kukanda N. (82.), 1:2 Seidel (86.)

gelbe Karten: Uwakhonye (45.), Hasenberg (85.) / Harant (53.), Fobassam (68.)

weitere gelbe Karte: Bank Stahnsdorf (90.+2)

Zuschauer: 631 (277 Gäste)

Schiedsrichter: Christoph Dallmann (Rostock)

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Fotos: Daniel Sacher

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