VFB AUERBACH – FSV ZWICKAU 1:2 (0:1) [1/4-FINALE WERNESGRÜNER SACHSENPOKAL]

März 29, 2026

Unser FSV ist ins Halbfinale des Wernesgrüner Sachsenpokals eingezogen. Beim VfB Auerbach konnte mit 2:1 (1:0) gewonnen werden. Die Zwickauer Treffer schossen Cemal Sezer und Veron Dobruna. Überschattet wurde die Partie von der schweren Verletzung von Maximilan Somnitz in der Nachspielzeit, verursacht durch ein rücksichtsloses Foul des Gegners.

Viertelfinale im Sachsenpokal! Im mit Spannung erwarteten Duell ging es für unseren FSV zum Oberligisten VfB Auerbach. Trainer Rico änderte seine siegreiche Elf vom Hertha-Spiel auf vier Positionen. Ziemer, Somnitz, Eixler und Dobruna begannen für von Baer, Senkbeil, Jacobi und Breitenbücher.

In der Arena zur Vogtlandweide fanden in den letzten elf Tagen drei Heimspiele statt. Garniert mit den Schneeschauern der Nacht war bereits vor dem Spiel klar, dass es hier heute keinen Schönheitspreis zu vergeben gibt. Beide Mannschaften nahmen die äußeren Bedingungen an und gingen von Beginn an engagiert zu Werke. Möbius hatte mit einer gefährlichen Eingabe eine erste Möglichkeit (3.). Auf der anderen Seite zog Schardt aus 20 Metern ab. Hiemann lenkte den straffen Schuss gerade noch über den Kasten (6.). Der FSV bemühte sich um einen geordneten Spielaufbau und versuchte so das Auerbacher Bollwerk zu knacken. Ein schöner Spielzug über Martens und Dobruna leitete die nächste Chance ein, doch Schlosser parierte den Schuss von Eixler (15.). Ein paar Zeigerumdrehungen später war es wieder Eixler, der einen weiten Ball von Martens vorbei köpfte (20.). Als Eixler vor dem Strafraum gefoult wurde gab es einen Freistoß aus aussichtsreicher Position. Sezer trat an und traf sehenswert zum 0:1 (29.). Kurz vor der Pause war der Ball ein weiteres Mal im Tor der Auerbacher, doch Sezer stand beim Zuspiel von Dobruna im Abseits (44.). Mit der knappen Führung ging es in die Kabine.

Auch nach dem Wiederanpfiff blieb es spannend. Nach einem Konter hatte Graf die Chance zum Ausgleich, doch Hiemann parierte (49.). In dieser Phase gelang dem FSV dann der so wichtige zweite Treffer. Eixler bediente Dobruna, der platziert ins linke untere Eck zum 0:2 traf (54.). Ein satter Schuss von Frohberg konnte dann auch von Hiemann über die Latte gelenkt werden (58.). Auerbach blieb am Drücker und konnte verkürzen. Kaiser brachte den Ball nach innen, wo Graf höher als Sengersdorf sprang und zum 1:2 einnickte (69.). Zwickau spielte weiter konzentriert und gab alles, den Vorsprung über die Ziellinie zu bringen. Der eingewechselte Prasse hatte die Vorentscheidung auf dem Fuß, doch Schuster störte im letzten Moment (86.). In der Schlussphase wurde es dann so richtig chaotisch. Zunächst sah Fobassam nach einer Notbremse die rote Karte. Der anschließende Freistoß brachte zum Glück nichts ein (90.). Es wurden fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt und es folgten noch einmal drei Platzverweise. Zunächst sah FSV-Trainer Rico Schmitt die Ampelkarte, nachdem er sich über eine fragwürdige Schiedsrichter-Entscheidung aufregte und im Anschluss applaudierte (90.+5). Der Schiri pfiff immer noch nicht ab und das Unheil nahm seinen Lauf. Somnitz wurde an der Auslinie brutal und ohne Rücksicht von Schardt abgeräumt und konnte nicht weiter machen. Der Übertäter sah nur die Ampelkarte, ebenso wie Dittrich nach einem Gerangel (90.+8). Da der FSV nicht mehr wechseln konnte musste nun mit nur 7 Feldspielern zu Ende gespielt werden. Letztendlich überstand der FSV auch zwei weitere Minuten und steht somit im Halbfinale. Dann geht es nach Riesa zur BSG Stahl.

VfB 1906 Auerbach: Schlosser – Schmidt (63. Schneider) , Schardt, Birkner, Guzlajevs – Roscher (63. Spranger) , Weigel, Frohberg, Kaiser – Kadric (63. Cermus), Graf

FSV Zwickau: Hiemann – Fobassam, Ziemer, Somnitz, Sengersdorf – Startsev (62. Jacobi) – Martens (85. Prasse), Eixler – Möbius (73. Senkbeil), Sezer (62. Zimmermann), Dobruna (73. Dittrich)

Tore: 0:1 Sezer (29.), 0:2 Dobruna (54.), 1:2 Graf (69.)

gelbe Karten: Weigel (16.), Graf (58.) / Startsev (35.), Hiemann (43.), Möbius (56.), Eixler (58.)

gelb/rote Karten: Rico Schmitt (Trainer FSV, 90.+5), Dittrich (90.+8), Schardt (90.+8)

rote Karte: Fobassam (88., Notbremse)

Zuschauer: 3.000 (2.000 Gäste)

Schiedsrichter: Tim Haubenschild

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Fotos: Tim Fischer

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