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Reisebericht

Siebenter Halt Nürnberg. "Endlich durften wir nüber"

Es ist der siebente Halt auf der großen Zugreise durch unsere Vereinsgeschichte, wo die 65.943 Rot-Weißen heute den Bahnhof in Nürnberg angefahren haben.

Sommer '94. Endlich können die FSV-Fans auch nüber fahren, in den Westen. Und zwar mit ihrem Verein. Eben noch gegen Suhl, Meißen und Zeulenroda gespielt, heißen die Ziele nun Nürnberg, Kaiserslautern und St. Pauli. Wie sich die Zuschauerzahlen mit dem Aufstieg entwickelten, welche Stadien einen besonderen Eindruck hinterließen und welche Spiele sich in den Gedächtnissen von Spielern und Fans einbrannten, erfahrt ihr im heutigen Teil unseres Reiseberichtes. Rede und Antwort standen uns Günth und Tom von den Mauritius Oilers, sowie unsere ehemaligen Spieler Torsten Viertel, Ralf Wagner und Bernd Tipold.

Zuggeschichten: Winni und Horst auf dem Weg von Brandenburg nach Nürnberg

Nachdem Winni und Horst nun doch noch den Aufstieg in die 2. Bundesliga live erlebt haben ist die Freude nach dem ersten Jahr in Liga 2 schnell vorüber. Nach 34 Spieltagen ist ihr Verein als Tabellendrittletzter abgestiegen. Bis, ja bis die Info über den Zwangsabstieg von Saarbrücken und Dynamo Dresden eintrudelt. Die beiden lachen sich kaputt und treffen auf einen Nürnberg-Ultrà. Winni und Horst haben eine klare Meinung: Das brauchen wir in Zwickau nicht!

#EGALWODUAUCHSPIELST "Sommer von Vierundneunzsch"

Motdor ist natürlich auch mit im Zug durch unsere Vereinsgeschichte dabei, genauso wie damals in Brandenburg. In den Folgejahren erlebten sie alle Auf und Abs mit dem FSV und blicken heute noch gern zurück, in den "Sommer von Vierundneunzsch."

Sechster Halt Brandenburg. „Nach dem 1:1 war der Drops gelutscht!“

Nach weiteren 3 Jahren Fußball-Oberliga Nordost Staffel Süd erreicht der mit 65.044 Schlachtenbummlern besetzte Sonderzug Brandenburg, wo der FSV im Juni 1994 den Aufstieg in die 2. Bundesliga klarmachen konnte. Eigentlich handelte es sich damals eher um eine Busflotte, welche die rund 3.000 Anhänger Richtung Nordosten transportierte. Was auf der Fahrt so alles geschah und wie die Stimmung im Gästeblock war, erfahrt ihr im sechsten Teil unserer Reise. Und als Sahnehäubchen haben wir einige Protagonisten der damaligen Mannschaft zu ihren Erinnerungen an eines der wohl wichtigsten Nachwendespiele des FSV Zwickau zu Wort kommen lassen.

Zuggeschichten: Winni und Horst verpassen Sonderzug nach Brandenburg

Nach dem 9:0 in Tiefenort kann sich Winni von den Gastgebern und ihrem Zapfhahn nicht losreißen, sodass er und Horst den Sonderzug verpassen. Was nun? Auf ihrer Irrfahrt treffen sie BRB-Jörg, lernen Detlef Zimmer kennen und erfahren, was am Tag des Heimspiels gegen Brandenburg noch so geschah.

Geht da noch was???

20-05-06 750

Nachdem uns schon kaum noch Bahnhöfe Halt machen lassen, weil unser Sonderzug aus allen Nähten platzt, nehmen wir dies als Kampfansage an und sagen: "Jetzt erst recht!". Daher setzen wir uns ab sofort neue Ziele und versprechen euch was:  

  •  Sollten wir 75.000 verkaufte Fahrkarten erreichen, dann kümmern wir uns um ein Freundschaftsspiel im kommenden Jahr gegen einen der Gegner aus unseren Haltestellen.
  •  Sollten wir gar mehr als 89.275 Karten verkaufen und damit mehr, als unsere Stadt Einwohner hat, dann machen wir es uns zur Aufgabe eine Sonderausstellung rund um den FSV Zwickau und seiner Historie zu organisieren und damit den ersten Schritt in Richtung eines echten, kleinen Vereinsmuseum zu machen. 

Aufgrund des tollen Zwischenergebnisses (62.428) zur Halbzeit unserer großen Reise wollen wir die 10 Käufer, mit der größten Anzahl an gekauften Fahrkarten, mit jeweils einer E5-Dauerkarte für die Saison 20/21 (egal wann diese beginnt) belohnen. Alle bisherigen Käufe zählen dafür genauso, wie die Fahrkarten-Käufe die bis zum Ende unserer Zugreise noch getätigt werden.  

Egal wo du auch spielst!   >>>  HIER GEHT ES ZUM FAHRKARTENSCHALTER

Fünfter Halt Tiefenort. „Wir waren eigentlich tot!“

Fünfter Halt Tiefenort. Der 4.000-Seelen-Ortsteil von Bad Salzungen und die Spielstätte des FSV Kali Werra Tiefenort, das Waldstadion „Kaffeetälchen“, dürfte nach der Ankunft der 62.428 Sonderzugfahrer für den heutigen Abend aus allen Nähten platzen.

Es war eine Katastrophenanfahrt, um zu DDR-Zeiten als Fan mit dem Zug in die Nähe des damaligen Sperrgebietes zu kommen. 1991 war es mit dem Trabi nicht viel besser. Eine Woche nach dem vermeintlich entscheidenden 1:4 gegen Aue waren es dann letztlich nur etwa 100 Zwickauer, die ein Stück Zwickauer Fußballgeschichte erlebten. Kaum einer glaubte noch an den Liga-Staffel-Sieg. „Für heutige Verhältnisse unvorstellbar, dass so wenige Zwickauer zu so einem entscheidenden Spiel fahren.“ Wo einige Zwickauer stattdessen waren? Welcher spätere Welt-Schiedsrichter damals gepfiffen hat? Und warum in Aue auf einmal Ruhe war?

Zu Wort kommen u.a. „Kalle“ Neumann, unser damaliger Torwart, wie auch Heiko Adler, damaliger Mannschaftskapitän von Kali Werra Tiefenort und ein Zwickauer Fan-Urgestein, der damals live dabei war.

Zuggeschichten: Winni und Horst im Zug von Glasgow nach Tiefenort

Was für ein Trip, dieser Europapokal! Doch jeder Rausch geht mal vorbei und so verfährt sich der Zwickauer Zug in das bisher unbekannte Terrain der DDR-Liga. Gerade in diesen Momenten kristallisieren sich die treuen Fans heraus und zum Glück finden Winni und Horst in Frank und Scholle passende Mitstreiter, um die Weichen wieder richtig zu stellen.

Vierter Halt Glasgow. "Da kam dir die Gänsehaut!"

Auf der vierten Station unserer Reise durch die Vereinsgeschichte erleben die 60.121 Rot-Weißen heute mit dem Halt auf dem Bahnhof in Glasgow ein echtes Highlight.

1976, in the quarterfinal Sachsenring faces Celtic FC and the Hoops «drew a Blank. » In contrast to the previous stops, we change the perspective now. Gordon was one of the few Bhoys who travelled from Glasgow to Zwickau and Roland Schulze takes us straight into the Sachsenring factory. And we solve the riddle of the kick-off time: Who was right, the Old Crock or Scholes?

Zuggeschichten: Winni und Horst im Zug nach Glasgow

Our friends Winni and Horst take the train to Glasgow to play Celtic FC and with them many fanclubs, such as Hartenstein. Sorry, I mean Harden Stone. Do you know that penalty shootout didn’t exist in the 60s? And they find an interview with the fabulous photographer Frank Kruczynski which you could also find HERE (in German).

Florenz Balcone

Nach dem Sieg gegen Florenz sind nicht nur die Zwickau-Fans aus dem Häuschen. Auch Florenz ist angetan vom Zwickauer Catenaccio und zollt den Rot-Weißen Respekt. Dabei haben die Tifosi ein Lied von der Halde aufgeschnappt und lassen sich anstecken von der Zwickauer Lebensfreude!

Dritter Halt Florenz via Athen. „Der Betrieb steht still!“

Auf der dritten Station unserer Reise durch die Vereinsgeschichte machen wir heute mit 56.202 Rot-Weißen Halt auf dem Bahnhof von Florenz.

Kindergärten, das Werk und Schulen haben geschlossen. Aber nicht wegen Corona. Nein die BSG spielt international und alle wollen dabei sein. „Gegen Florenz hat´s so geschifft, da sind die Leute den Hang runtergerutscht!“ Welche Methoden es gab, um diese Rutschpartie auf den Hängen der Halde zu verhindern? Um welche Uhrzeit die Spiele nun wirklich angepfiffen wurden? Was die Spieler an Taschengeld für ihre Europacup-Auswärtsspiele erhielten und ob man sich ohne Videos auf die gegnerischen Mannschaften vorbereiten konnte?

Die Antworten darauf geben Heinz Dietzsch, Ludwig Blank und Alois Glaubitz. Unterstüzung erfahren sie dabei durch die Empfindungen von Frank Biel, dem „Alten Sack“ und Edelfan Scholle. Bewegte Bilder zum Spiel in Athen gibt es HIER.


"Wachser" reist mit dem "Zubringer" an

Toni Wachsmuth hatte noch einiges in der Heimat zu tun und ist aber nun mit dem „Zubringer“ unterwegs zu uns. Der FSV-Sportchef wird somit am Abend in Florenz mit in den Zug durch unsere Geschichte einsteigen. Kauft auch ihr bitte weiter fleißig Fahrkarten und seid dabei!

Zuggeschichten: Calcio Storico - Das "wilde" Fußballspiel von Florenz

Nachdem Panathinaikos Athen im 200 Kilometer entfernten Patras und schließlich in Zwickau ausgeschaltet wurde befinden sich Horst und Winni auf der Weiterfahrt nach Florenz. Im Zug überlegen sie, was sie mit dem Tag in „Arno-Dresden“ anfangen. Da kommt Max ins Spiel und berichtet von einem wilden Fußballspiel, was jährlich als Volksfest in Florenz auf dem Hauptmarkt ausgetragen wird. Dem „calcio storico“!

Bereits 50.000 Fahrkarten verkauft!

Wahnsinn! Die 50.000 ist bereits am zweiten Bahnhof unserer Zugreise geknackt. Damit fällt der bisherige Zwickauer Zuschauerrekord aus dem Jahr 1956. Damals gewann Motor Zwickau auf der „Halde“ gegen Santiago de Chile mit 3:1. Wir haben Aufnahmen aus dem Spiel von damals gefunden >>> HIER KLICKEN (ganz am Ende des Videos ab 10:09:15).

Zweiter Halt Dresden. Zwickau - Dynamo #EENEBANDE

„Meine Damen und Herren auf Gleis 13: Willkommen in Dresden - Hauptbahnhof!“ Es ist ein herzlicher Empfang der 49.038 Zugreisenden auf dem zweiten Zwischenstopp der virtuellen Zugreise durch unsere Vereinsgeschichte.

 Für viele kaum vorstellbar gab es eine Zeit, in der sich Zwickauer und Dresdner Fans noch nicht besonders mochten. Alles kam anders, als sich ein paar Jugendliche aus beiden Städten kennenlernten. Hier kommen sie zu Wort und erzählen euch über die Entstehung der heutigen Fan- und Vereinsfreundschaft. Und das in einem Video ohne Bilder, neudeutsch Podcast oder wie Oma sagen würde: „Jetz is schwarz!“

Lauscht den spannenden Geschichten der Fans, die diese einmalige Freundschaft begründet haben. Wann das war und wie das passierte? Wieso Schnauzbärte aus Zwickau die Dresdner beeindruckt haben? Warum Zwickau gegen Aue das wahre Derby ist? Warum nicht jeder Dresdner über DFB-Pokalspiele in Zwickau erfreut ist? Und wie letztlich aus einer Ultrà- eine Fan- und schließlich eine Vereinsfreundschaft wurde? Setzt euch aufs Sofa, lehnt euch zurück, nehmt euch die Zeit und lasst mal alle Fünfe gerade sein.

Kapitelübersicht:

3:35 Freundschaft aus Zwickauer Sicht

12:50 Freundschaft aus Dresdner Sicht

22:15 Was die Freundschaft besonders macht

47:49 Dynamo im DFB-Pokal in Zwickau

Begegnungen auf der Weiterfahrt nach Dresden

Die 2. Etappe ist gestartet! 46.251 Sympathisanten des FSV Zwickau haben um kurz nach 18 Uhr die Bundeshauptstadt mit dem Sonderzug verlassen und werden nun morgen auf dem zweiten Bahnhof unserer großen Reise erwartet. Für alle die nicht dabei sein können, haben wir noch eine exklusive Audioaufzeichnung aus dem Zug. Auf der Weiterfahrt nach Dresden geht es nämlich feuchtfröhlich zu. Die Zwickau-Fans Horst und Winni können ihr Glück kaum fassen und lassen es ordentlich krachen. Dabei treffen sie auf die Dresdner Rolf und Fabian. Ob das mal gut geht?

Hinweis zum Fahrkartenverkauf

Für diejenigen die ihre Fahrkarten lieber an einem echten Schalter erwerben möchten, bieten wir ab Dienstag, den 28.04.20, auch Fahrkarten für unseren virtuellen Sonderzug im FSV Zwickau Fanshop in Eckersbach an. Dieser hat von Dienstag bis Freitag in der Zeit von 14 bis 18 Uhr für Euch geöffnet.

Bitte achtet bei einem Besuch des Fanshops um gegenseitige Rücksicht und Verständnis und schaut auf folgende Anforderungen im Zuge der Corona-Pandemie: Wahren des gebotenen Mindestabstandes von 1,5 Metern, Tragen einer Mund-und Nasenabdeckung, die maximale Kundenanzahl im FANSHOP ist auf 3 Personen begrenzt.

Erster Halt Berlin. 14. Juni 1975. Stadion der Weltjugend.

„Es war das Größte. Das nimmt dir keiner!“ Unsere BSG Sachsenring ist der krasse Außenseiter und fährt als kleine Betriebssportgemeinschaft der Meinung vieler „Experten“ nach nur aus Anstand zum Finale gegen den haushohen Favoriten aus Dresden. Doch der Bahnhof ist heute Abend mit über 41.000 Rot-Weißen fest in unserer Hand, sowie es auch der FDGB-Pokal nach 120 Minuten und anschließendem Elfmeterschießen sein sollte! Das dritte Mal nach 1963 und 1967.

Wie viele Zwickauer waren denn nun wirklich beim Finale in Berlin? Was kostete der Sonderzug? Wer hat als einziger Zwickauer einen Elfmeter verschossen? Was passierte mit den Trikots der Spieler?

Zu Wort kommen die treuen Zwickau-Kibitze „Scholle“ und der „Alte Sack“ (Woher der wohl seinen Namen hat?) sowie die Zwickauer Fußball-Legenden Roland Stemmler, Ludwig Blank und Alois Glaubitz.

26.04.20 | 11:00 Uhr Abfahrt nach Berlin

Pünktlich um 11 Uhr hat der Sonderzug, besetzt mit 36.152 Rot-Weißen, Zwickau verlassen und wird gegen 18 Uhr in der Bundeshauptstadt erwartet. Auf der Reise nach Berlin werden immer mehr FSV-Sympathisanten zusteigen, so dass unsere Waggons bei der Ankunft am Abend bis unters Dach prall gefüllt sein werden. In Berlin haben wir bereits jetzt schon weitere Waggons geordert, um für die Weiterfahrt gerüstet zu sein. Sobald wir in Berlin angekommen sind, gibt es auch den ersten Reisebericht ...

Letztes Spiel

Ergebniss haching HP 19-20

DIGITALER ZWICKER - Ausgabe 1 20/21

20-09-18 zwicker-ausgabe-01-19-09-2020-digital-1

Reiseroute

20-05-13 Reiseroute

Mit der AOK zum FSV-Heimspiel

AOK Banner FSV Zwickau

Fahrkarten - Versteigerung (08.-11.05.20)

20-05-08 FahrkartenVersteigerung300pxHöchstgebote: (Auktionsende!)

Puzzle:

Höchstgebot: 201 Fahrkarten

Name: Emma135 (Wilkau-Haßlau) 

 

Meet & Greet Toni Wachsmuth:

Höchstgebot: 126 Fahrkarten

Name: Steffen (Greiz)

 

Einlaufteam:

Höchstgebot: 70 Fahrkarten

Name: Frank B. (Fraureuth)

 

Training mit Joe Enochs:

Höchstgebot: je 180 Fahrkarten

Name: SG 48 Schönfels & Rot-Weiß Zwickau e.V.

 

Platz auf dem Mannschaftsfoto:

Höchstgebot: 300 Fahrkarten

Name: SFH71 (Langenweißbach)

Gebot: 135 Fahrkarten

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