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FC Carl Zeiss Jena - FSV Zwickau 1:1 (0:1) [16. Spieltag]

13-03-23 jenastart

Zwickau dominiert Spitzenspiel - Jena mit glücklichen Ausgleich in der Schlußminute per Foulelfmeter

Über 4000 Zuschauer wollten dieses Spitzenspiel an den Kernbergen sehen. Zwickau, immerhin schon drei Mal in diesem Jahr im Einsatz traf auf eine Jenaer Mannschaft, die in 2013 ihr erstes Pflichtspiel bestritt. Beide Mannschaften zeichnet in dieser Saison vor allem eine hervorragende Abwehrarbeit, sodass die Fans beider Mannschaften sicherlich kein Torfestival erwarteten. Nach 12 Minuten kam Zwickau erstmals gefährlich vor das Tor des FC Carl Zeiss. Eine Eingabe von André Luge kann Torjäger Steffen Kellig nicht verwerten. Auf der anderen Seite klärt Philipp Röhr vor FCC-Neuzugang Andis Shala (17.). André Luge hatte die nächste Chance für die Gäste, doch Tino Berbig war auf dem Posten (22.). Zwickau übernahm nun immer mehr das Heft des Handelns. Davy Frick treibt den Ball nach vorne und passt zu Steffen Kellig. Statt zu schießen, legt dieser ab zu André Luge, der flach zum 0:1 trifft (37.). Auch nach der Pause waren die rot-weißen klar spielbestimmend. Bei einem Konter zieht Steffen Kellig von rechts ab und trifft die Latte (52.). Der FSV ließ die Jenaer einfach nicht zur Entfaltung kommen und war einem zweiten Treffer näher als der FCC dem Ausgleich. Torhüter Unger verlebte bei eisigen Temperaturen einen recht ruhigen Nachmittag. Auch bei einem Schuss von Tom Geißler, der weit über das Tor ging, musste er nicht eingreifen (79.). Kurz vor Schluss dann noch ein Angriff der Gastgeber. Christoph Göbel foult im Laufduell den Jenaer Yves Brinkmann, sodass dem Schiedsrichter nichts anderes übrig blieb, als auf den Punkt zu zeigen. Den Elfmeter verwandelte Matthias Peßolat sicher zum 1:1 Endstand (89.).

 

Trainerstimmen

Torsten Ziegner: Jeder der heute im Stadion war hat gesehen, dass meine Mannschaft eine Klasseleistung über 75 Minuten gebracht hat. Wir haben Jena so unter Druck gesetzt, dass sie kaum ins Spiel kamen, haben hoch attackiert, schon die Abwehrspieler unter Druck gesetzt. Wenn wir vor der HZ etwas cleverer sind, können wir schon vor der Pause das zweite Tor machen bei einer 3-gegen-1 Situation. Nach der Pause wiederholte sich das, einziger Vorwurf ist heute die Chancenverwertung bei den Kontersituationen. Für mich ist es nicht wichtig, dass wir hier "nur" 1:1 gespielt haben, sondern wie die Mannschaft aufgetreten ist und wie sie sich weiterentwickelt. Da wollen wir dran bleiben, und da kann ich auch mit einem 1:1 gerade in Jena leben.

Petrik Sander: Uns ist das Ergebnis definitiv nicht egal, wir haben Ansprüche, die viereinhalb Tausend Zuschauer haben Ansprüche, und denen sind wir heute 90 Minuten lang hinterher gelaufen. Wir waren zu keiner Zeit in der Lage, dem Spiel den Stempel aufzudrücken, haben ängstlich agiert, sind wie die Osterhasen über den Platz gehoppelt. Uns war die Pause anzumerken, wir hatten keinen Rhythmus, jeder hat irgendwie versucht und meist das Falsche getan. Ich betrachte das nicht als normal. Wir haben zur Zeit keinen Druck, aber wie werden sich Spieler verhalten, wenn sie dann einmal Druck haben, nächstes Jahr wenn wir aufsteigen wollen? Das ist zu hinterfragen. Wir sind heute mit einem blauen Auge davongekommen. Es gibt nichts zu entschuldigen, aber die Lehren zu ziehen.

 

FC Carl Zeiss Jena

Berbig - Six (46. Grösch), Dvorschák, Peßolat, Schulte - Riemer - Eckardt, Geißler (79. Banaskiewicz), Schmidt -
Trytko (46. Brinkmann) - Shala

FSV Zwickau

Unger - Fuss, Trehkopf, Paul, Göbel - Röhr, Wölfel, Frick (65. Fugmann), Stiefel (77. Grossert) - Luge (74. Ullmann), Kellig

Tore

0:1 Luge (37.), 1:1 Peßolat (89. FE)

Zuschauer

4.428 (Gäste: 600)

 

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